Le Petit Concert Baroque

Das Cembalo Duo wird im Jahr 2002 von den Schwestern Lesaulnier gegründet.

 Le Petit Concert Baroque tritt regelmässig in ganz Europa auf : Festival für Alte Musik "Italia Mia" in Wien, Europäisches Musikfest Stuttgart mit dem "Venice Baroque Orchestra", Bach-Festspiele Schaffhausen und "Barock Zürich" mit La Cetra (Leitung A. Marcon), Festival "Oude Muziek Utrecht" und „Festival di Musica Antica“ in Urbino.



Le Petit Concert Baroque gewinnt den 2. Preis beim Wettbewerb Premio Bonporti 2008 in Rovereto (Jury-Vorsitz G. Leonhardt) und ist Preisträger des Schmelzer-Wettbewerbs der Internationalen Barocktage Stift Melk (Jury-Vorsitz R. Clemencic).



„Al Piacere del Signore G.F. Haendel“, die erste CD von Le Petit Concert Baroque ist im Frühjahr 2009 bei dem Label ORF Edition Alte Musik erschienen. Diese Einspielung mit eigenen Bearbeitungen der Schwestern Lesaulnier von orchestralen und vokalen Werken G.F. Händels wurde von der Schallplattenkritik begeistert aufgenommen und mit dem Diapason d’Or Découverte Mai 2009 ausgezeichnet.



Im Jahr 2010 erhält Le Petit Concert Baroque den Kulturpreis der Kiwanis-Gesellschaft Basel.

Chani & Nadja haben eine weitere CD mit Bach-Transkriptionen aufgenommen, die in Kürze erscheinen wird.


Nadja & Chani Lesaulnier

Die 1984 und 1986 in Aix en Provence geborenen Musikerinnen beginnen bei Pierre Hantaï und Elisabeth Joyé in Paris ihre musikalische Ausbildung, die sie bei Béatrice Martin (Cembalo) und Manfredo Kraemer (Kammermusik) an der Escuola Superior de Musica de Catalunya in Barcelona fortsetzen.



Chani und Nadja studieren dann an der Schola Cantorum Basiliensis, wo Musikerpersönlichkeiten wie Jesper B. Christensen, Jörg- Andreas Bötticher, Andrea Marcon und Andreas Scholl sowie Paolo Pandolfo, Gerd Türk und Chiara Banchini zu ihren Lehrern zählen. Im Jahr 2007 erwerben sie dort ihre Solisten-Diplome mit Auszeichnung. Nadja erlangt ebenfalls einen Master mit Auszeichnung im Fach Generalbass.



Parallel zu ihrer cembalistischen Karriere studiert Nadja auch Barockvioline vor allem bei David Plantier, sowie Barockkontrabass im Selbststudium. Sie spielt regelmässig unter der Leitung von D. Sinclair, S. Scholtz und Ch. Biller.



Als Solistin gewinnt Nadja Lesaulnier den 1. Preis beim Internationalen Schmelzer-Wettbewerb in Melk (Jury-Vorsitz G. Leonhardt), den 2. Preis beim Internationalen Cembalo-Wettbewerb Paola Bernardi in Bologna (Jury-Vorsitz L. F. Tagliavini) sowie den 3. Preis beim Bach-Wettbewerb in Leipzig (Jury-Vorsitz Robert Hill).